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Aktuelles aus der Gemeinde

Stausee Unteriglbach

Arbeiten am Stausee schreiten zügig voran

Vor Kurzem wurde im Zuge der Neugestaltung des Stausees in Unteriglbach eine gigantische Granitbrücke an der Ostseite eingesetzt. Mit einer Länge von 20,5 Metern, einer Breite von 2,7 Metern und einem Gewicht von 77 Tonnen zählt sie sogar als die längste vorgespannte Granit-Segmentbrücke der Welt. Bereits vor einigen Wochen wurde eine kleinere Granitbrücke an der gegenüberliegenden Seite eingebaut. Die Kosten für beide Brücken liegen bei rund 300.000 Euro. Im Vergleich zu anderen Konstruktionsarten wie Holz oder Lauminium ist bei Granitbrücken von einer wesentlich längeren Lebensdauer auszugehen. Darüber hinaus sind die Wartungs- und Unterhaltungskosten deutlich geringer. Nicht zu Letzt handelt es sich um einen Rohstoff aus dem Passauer Land, der Granit stammt aus Tittling. Wenn alles nach Plan verläuft ist mit einer Fertigstellung der Arbeiten heuer im Mai zu rechnen. Die Gesamtmaßnahme schlägt mit rund 2,5 Mio. Euro zu Buche, die Förderquote liegt bei 75 Prozent.


 

Freibad im Winter

Sanierung der Freibadanlage Unteriglbach startet noch heuer

Das Freizeitzentrum Unteriglbach wird in den nächsten Jahren umfassend saniert. Nötig werden die Arbeiten vor allem, um die rund 45 Jahre alte Badewassertechnik zu erneuern. Für das Gesamtkonzept zeichnet das Architekturbüro Krautloher aus Vilshofen verantwortlich. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen werden auch einige von den Besuchern gewünschte Änderungen in Angriff genommen. So wird unter anderem im Bereich des Planschbeckens für Kleinkinder eine eigene WC-Anlage mit Wickelraum und Duschen entstehen. Eine Breitrutsche für die ganze Familie mit separatem Auffangbecken rundet die umfassenden Maßnahmen ab, ebenso wie eine neue Bademeisteraufsichtsstelle sowie Fahrradstellplätze mit Elektroladestationen. Maßnahmen zur Barrierefreiheit und Flächenentsiegelung sind wichtig, um staatliche Förderungen zu erhalten. Die Gesamtkosten liegen bei rund 4,13 Mio. Euro. Für die Sanierung wurden dem Markt Ortenburg Zuwendungen aus dem Sonderförderprogramm des Freistaates Bayern zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder in Bayern sowie dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Aussicht gestellt. Insgesamt sind bis zu 2 Mio. Euro Förderungen in Aussicht gestellt. Vorbehaltlich einer weiteren, entsprechenden Förderzusage sollen außerdem noch die Fliesen in den einzelnen Becken durch Edelstahl ersetzt werden. Dadurch können hohe Instandsetzungskosten in den nächsten Jahren vermieden werden, die bei einer Reparatur von beschädigten Fliesen anfallen würden. Der Start der Maßnahmen ist für Herbst 2021 geplant. Bis zum Saisonstart 2023 ist mit einer Fertigstellung zu rechnen. Die Badesaison ist von den Arbeiten nicht beeinträchtigt. Das Freibad Unteriglbach zählt in einer normalen Saison bis zu 60.000 Besucherinnen und Besucher und erfreut sich weit über die Gemeindegrenzen hinaus großer Beliebtheit.


 

Konfirmandenhaus

Schaffung neuer Kinderbetreuungsplätze im Konfirmandenhaus

 

Im Februar beschäftigte sich der Marktgemeinderat erneut mit der Erweiterung des Evangelischen Kindergartens, genauer mit der Schaffung von 40 weiteren Kindergartenplätzen im ehemaligen Konfirmandenhaus der Evangelischen Erziehungsstiftung. Dort sollen künftig 15 Krippenplätze und 25 Plätze für Regelkinder zur Verfügung stehen. Die Prognosen für die Zukunft zeigen deutlich den vermehrten Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen. Baulich wird dabei folgendes passieren: Im Untergeschoss soll eine neue Eingangssituation geschaffen werden. Kinderwägen können in einem separaten neu angebauten Vorraum abgestellt werden. Der Zugang zum Kindergarten und die Übergabe der Kinder erfolgt im Bereich der neu geschaffenen Schmutzschleuse, welche ausreichend Platz für die Garderobe bietet. Elternwarten und Personalraum sind direkt im Anschluss. Auch ausreichend Lager- und Stauraum ist eingeplant. Der bestehende Werkraum mit Materiallager, sowie der bestehende Waschmaschinenraum aus der ehemaligen Internatsnutzung wird in die Kindergartennutzung integriert. Ein barrierefreier Zugang erfolgt über den Eingang im Erdgeschoss, wo auch ein neues barrierefreies WC entsteht. Im Erdgeschoss werden die fünf Themenräume der altersgemischten Einrichtung, das Bistro, ein Schlafraum mit 20 Betten, ein Wickelraum, Kinder WCs, eine Dusche Personalumkleide, Personal WC, sowie das Leitungszimmer geschaffen. Die Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude sind auf das Untergeschoss und das Erdgeschoss beschränkt. Im Untergeschoss wird es keine räumlichen Veränderungen geben. Einzige Ausnahme: die Schaffung eines neuen Zugangs und des Kinderwagenraumes. Durch den Abbruch von nicht tragenden Wänden werden die ehemals kleinen Internatszimmer im Erdgeschoss in größere Themenräume zusammengefasst. Die Sanitärräume werden umfassend erneuert und den neuen Anforderungen angepasst. Böden, Wände und Decken werden ebenfalls erneuert. Stellplätze für die Kindergartenerweiterung im Konfirmandenhaus sind noch nicht vorhanden und werden im Zuge der Baumaßnahmen neu erstellt, um den ausgelösten Stellplatzbedarf abzudecken. Die Maßnahme soll im Frühjahr 2021 beginnen und in einem Abschnitt durchgeführt werden. Die gesamten Baukosten liegen bei rund 1,1 Mio. Euro. Eine Förderquote von bis zu 85 Prozent wurde dem Markt Ortenburg in Aussicht gestellt.


 

Waldwasser

Der nächste Schritt in Richtung Wasserversorgung mit „Waldwasser“ aus Moos ist getan

 

Kürzlich wurde der Übergabeschacht eingesetzt, der den Funktionsschacht des Marktes Ortenburg in Kamm mit der Zubringerleitung der Wasserversorgung Bayerischer Wald am Ortsrand von Aunkirchen verbindet. Um die beiden Betonfertigteile, die zusammen ein Gewicht von über 70 Tonnen auf die Waage bringen, in die Grube zu heben, war ein 250-Tonnen-Kran vor Ort. Aufgrund der hervorragenden Vorarbeit konnte der Übergabeschacht in weniger als einer Stunde eingesetzt werden.

Bereits im Juni 2019 gab der Marktgemeinderat grünes Licht für den Bau der Verbundleitung. Nötig wurde die Maßnahme, da die gemeindlichen Brunnen den Bedarf schon seit längerer Zeit nicht mehr abdecken können. Die derzeitige Trinkwasserförder- bzw. verkaufsmenge ergibt einen Bedarf von bis zu 100.000 Kubikmetern. Mit den ersten Arbeiten wurde heuer im April begonnen, sie liegen voll im Zeitplan. Bis Ende des Jahres soll die neue Leitung fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Die Kosten für die rund 9 Kilometer lange Strecke, die von Aunkirchen über Hörgessing, Kronthal und Unterthannet nach Kamm führt, liegen bei rund 2,2 Mio. Euro. Der Markt Ortenburg erhält hierfür eine Förderung vom Freistaat Bayern. Die Wasserversorgung Bayerischer Wald trägt die Kosten für den Übergabeschacht. In Zukunft wird die Waldwasserleitung die Versorgung des Marktes Ortenburg mit bestem Trinkwasser sichern. Das Wasser wird aus dem Gewinnungsgebiet Moss gefördert und im dortigen Wasserwerk aufbereitet.

 


 

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BayernWLAN am Marktplatz

 

Ab sofort können Besucher des Ortenburger Marktplatzes über einen Hotspot das „BayernWLAN“ nutzen und profitieren dadurch von einem dauerhaften und kostenlosen Internetzugang. Das Projekt „BayernWLAN“ ist eine Initiative des Freistaates Bayern. Die Kosten für die Ersteinrichtung hat das Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat übernommen. Die laufenden Betriebskosten werden vom Markt Ortenburg getragen.

Für die Verwendung des „BaynerWLANs“ sind keine Anmeldedaten oder Passwörter nötig. Besonders praktisch: Nutzer, die einmal angemeldet waren, werden beim nächsten Besuch automatisch wieder mit dem Hotspot verbunden. Genutzt werden kann das „BayernWLAN“ im gesamten Außenbereich des Ortenburger Marktplatzes. Außerdem sorgt ein automatischer Jugendschutzfilter für ein sicheres Surfen der jüngeren Generation.

Ein zweiter solcher Hotspot im Gemeindegebiet befindet sich bereits seit 2018 im Unteriglbacher Freibad. Nun geht der Markt Ortenburg einen weiteren Schritt in Richtung digitale Zukunft.

 


 

 

Buechereisiegel

Auszeichnung für Büchereien in der Gemeinde

 

Sowohl die Gemeindebücherei Ortenburg als auch die katholische öffentliche Bücherei Neustift wurden mit dem goldenen bzw. silbernen Büchereisiegel des Sankt Michaelsbunds ausgezeichnet.

Bei einer kleinen Feierstunde in der Ortenburger Gemeindebücherei übergab Diözesanbibliothekarin Hildegard Franz kürzlich an die Teams beider Büchereien die Urkunden.

Die Gemeindebücherei Ortenburg hat mit 15 von 15 möglichen Punkten ein hervorragendes Ergebnis abgeliefert und darf für die nächsten zwei Jahre das Goldene Büchereisiegel tragen.

Die katholische öffentliche Bücherei Neustift hat stolze 12 Punkte erreicht und sicherte sich so das Silberne Büchereisiegel. Bereits seit 1948 gibt es die Bücherei in Neustift.  Sieben rein ehrenamtlich Tätige kümmern sich aktuell um den reibungslosen Ablauf.

Bürgermeister Stefan Lang zeigte sich stolz über die gute Arbeit in beiden Büchereien in der Gemeinde und gratulierte zum Erfolg. Die Glückwünsche der Kirche überbrachte Pater John Evalunkal.

 


 

 

 

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Verwaltungsgebäude erstrahlen mit neuem Vorplatz

 

Die Bauarbeiten im Bereich vor den beiden Verwaltungsgebäuden in Unteriglbach sind abgeschlossen. Baulich passierte folgendes: die bestehende Asphaltdecke wurde ausgebaut. Dafür wurden die vorhandenen Einfassungen beseitigt und die straßenseitige Betonmauer abgerissen. In einem weiteren Schritt wurde ein neuer Frostschutzkoffer eingesetzt. Zudem wurden Leerrohrverbindungen hergestellt und Arbeiten am Entwässerungskanal durchgeführt. Im letzten Schritt wurde ein Gestaltungspflaster verlegt. Für die gesamte Maßnahme entstanden Kosten in Höhe von 570.000 Euro, die vom Amt für Ländliche Entwicklung mit rund 147.000 Euro gefördert wurden.

 


 

 

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